Workflow
KI-Grafik in echte Design-Workflows einbauen
KI-Bildgeneratoren entfalten ihren Nutzen selten als isoliertes Werkzeug, sondern als ein Schritt innerhalb eines bestehenden Design-Prozesses. Wer sie an der richtigen Stelle einsetzt, spart Zeit, ohne Qualität zu opfern.
Fünf Stationen eines KI-gestützten Workflows
| Station | Rolle der KI | Rolle des Menschen |
|---|---|---|
| Ideenfindung | Schnell mehrere visuelle Richtungen ausprobieren. | Richtung auswählen, die zum Auftrag passt. |
| Moodboard | Stimmungsbilder für Farbwelt, Licht und Stil erzeugen. | Konsistente Auswahl treffen, Kunde einbinden. |
| Entwurf | Erste Bildvarianten auf Basis des Moodboards liefern. | Komposition und Motiv fachlich bewerten. |
| Feinschliff | Grobe Basis, Inpainting-Korrekturen, Upscaling. | Nacharbeit in klassischen Tools, Detailkorrektur. |
| Freigabe | Keine Rolle – reine Qualitäts- und Rechteprüfung. | Checkliste durchgehen, Nutzungsrechte klären, freigeben. |
Ideenfindung und Moodboards
In der frühen Konzeptphase punktet KI vor allem mit Geschwindigkeit: Mehrere Stilrichtungen lassen sich in kurzer Zeit visualisieren, bevor Zeit in eine einzelne Richtung investiert wird. Ein Moodboard aus KI-generierten Referenzbildern hilft, mit Kundinnen und Kunden früh eine gemeinsame Bildsprache zu finden.
Entwürfe und Feinschliff mit klassischen Tools
Ein generiertes Bild ist meist ein Rohentwurf, kein fertiges Asset. Farbkorrektur, Freistellen, Retusche einzelner Bildfehler und die Anpassung an ein bestehendes Corporate Design gehören weiterhin in klassische Bildbearbeitungs- und Vektorprogramme. KI liefert das Ausgangsmaterial, der Feinschliff bleibt Handwerk.
Freigabe als eigener Schritt
Bevor eine KI-generierte Grafik veröffentlicht wird, sollte sie denselben Freigabeprozess durchlaufen wie jedes andere Bildmaterial: Qualitätsprüfung, Abgleich mit dem Corporate Design und Klärung offener Rechtefragen. Eine eigene Checkliste dafür finden Sie auf der folgenden Seite.